03.09.2020

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Fachhochschule für Finanzen wächst weiter auf jetzt rund 800 Studierende

Studienstart in Zeiten von Corona: Mehr als 350 Studierende starten mit Maskenpflicht ins Studium

Die Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen wächst weiter: In dieser Woche haben mehr als 350 Studierende an der Fachhochschule das duale Studium zum Diplom-Finanzwirt beziehungsweise zur Diplom-Finanzwirtin (FH) neu aufgenommen. Damit studieren nun insgesamt fast 800 angehende Finanzbeamte an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen.
Hintergrund für den Anstieg: Die Länder Brandenburg und Berlin haben ihre Studienplätze in den vergangenen Jahren deutlich aufgestockt. Unter den neuen Studenten sind 101 Studierende aus Brandenburg, 220 Anwärterinnen und Anwärter aus Berlin, 22 aus Sachsen-Anhalt und 13 vom Bundeszentralamt für Steuern.

Insgesamt beginnen damit rund 30 Studierende mehr als noch im vergangenen Jahr das Studium. „Unsere Fachhochschule für Finanzen ist eine moderne und sehr leistungsfähige Ausbildungsstätte. Bei ihr ist der Nachwuchs für die Steuerverwaltung in den allerbesten Händen. Die Nachwuchsgewinnung für den öffentlichen Dienst bleibt eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre. Dass so viele geeignete Bewerber nun ihr Studium aufnehmen konnten, ist ein gutes Zeichen für die Attraktivität
dieser Berufswahl“, betonte Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange heute in Potsdam. „Dass auch andere Bundesländer und eine Bundesbehörde ihre Anwärter nach Königs Wusterhausen entsenden, spricht für sich. Die gute Arbeit und hohe Qualität der Fachhochschule in Königs Wusterhausen ist bundesweit anerkannt. Da wir und andere Bundesländer unsere Ausbildungszahlen erhöht haben, kommt der Fachhochschule in den kommenden Jahren eine noch größere Bedeutung zu“, unterstrich Lange.

Der diesjährige Studienstart, der auf einem gemeinsamen Campus mit der Landesfinanzschule gelegenen Fachhochschule, stand ganz im Zeichen der Hygienemaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Für alle Studierenden gilt sowohl im Unterricht als auch auf den Verkehrswegen eine Maskenpflicht. „Lange stand nicht fest, ob der neue Einstellungsjahrgang mit Präsenzunterricht ins Studium starten kann, aber die aktuelle Umgangsverordnung berücksichtigt die Aus- und Fortbildungseinrichtungen im Land, die wie die hiesige Fachhochschule dringend benötigten Nachwuchs ausbilden“, erläuterte Direktorin Bettina Westphal. „Gerade die erste Zeit im Präsenzbetrieb wird den Erstsemestern den Studieneinstieg erleichtern und persönliche Kontakte fördern. Da das Infektionsgeschehen unberechenbar ist, kann jederzeit eine Rückkehr zur digitalen Lehre erforderlich sein. Dank des Engagements des Dozentenkollegiums konnten wir in der ersten Jahreshälfte bereits Lösungen erarbeiten und erproben, mit der bereits der diesjährige Abschlussjahrgang erfolgreich beendet wurde und auf die wir zurückgreifen können.“

Ident-Nr
6
Datum
03.09.2020
Verantwortlich
Christin Steffen , christin.steffen@­fhf.brandenburg.de
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6
Datum
03.09.2020
Verantwortlich
Christin Steffen , christin.steffen@­fhf.brandenburg.de
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